Für eine osteopathische Sitzung wird in der Praxis ein fester Zeitrahmen von 45 Minuten reserviert. Als eigenständige Heilkunde orientiert sich die tatsächliche Dauer jedoch an der individuellen medizinischen Befundung und dem aktuellen Behandlungsziel – Heilkunde lässt sich nicht auf die Minute genau planen.
Der reservierte Zeitraum umfasst den gesamten therapeutischen Prozess, nicht allein die manuelle Zeit auf der Liege. Dazu gehören:
Vorbereitung und Analyse der Befunde unmittelbar vor der Behandlung.
Anamnese, Befundung und Untersuchung zu Beginn jeder Sitzung.
Die gezielte osteopathische manuelle Behandlung („Hands-on“-Zeit).
Individuelle Beratung, Übungen sowie die Beantwortung offener Fragen.
Die lückenlose Behandlungsdokumentation, Terminplanung sowie erforderliche Hygienemaßnahmen nach dem Termin.
Sobald das therapeutische Ziel für den jeweiligen Tag erreicht ist, wird die Behandlung abgeschlossen, um den Körper nicht zu überreizen. Die Honorierung erfolgt nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) auf Basis der erbrachten Leistungen und nicht nach Zeiteinheiten.