Kinder-Osteopathie2026-10-09T15:41:51+01:00

Säuglings- und Kinder-Osteopathie


„Vom Wenigen das Geringste,
vom Kleinsten das Winzigste,
vom Zartesten ein Hauch,
von Nichts nur ein Gedanke –
kann so viel sein, wenn man es in sich hineinzulassen versteht.“

Herkunft unbekannt

Kinderosteopathie Thomas Zienteck

Kinderosteopathie – wirkungsvoll und belegt

Ende 2022 wurde die bisher größte Übersichtsstudie zur osteopathischen Behandlung von Kindern publiziert. [1] Darin eingeschlossen waren 47 Studien: unter anderem zeigten 23 Studien einen statistisch signifikanten Vorteil für die Osteopathie, bei 15 Studien war ein Vorteil zur Vergleichsgruppe festzustellen, der jedoch nicht statistisch signifikant war.

Im Bereich der Kinderosteopathie gibt es darüber hinaus zum Beispiel bei Schreikindern mehrere Studien, die darauf verweisen, dass die osteopathische Behandlung zu einer Verminderung der täglichen Schreidauer und Schreiintensität führt. [2] Gleichzeitig nimmt die tägliche Schlafdauer des Babys zu. Die Ergebnisse sind statistisch signifikant.

Eine aktuell erschienene Studie im wissenschaftlichen Journal BMC Pediatrics berichtet außerdem, dass die durchgeführten osteopathischen Behandlungen zu statistisch signifikanten und klinisch relevanten positiven Ergebnissen führten, einschließlich positiver Veränderungen der psychischen Belastung von Eltern. [3]

Natürlich und ohne jeden Zweifel wäre es gut, wenn es im Bereich der Kinderosteopathie mehr Studien geben würde. Das Problem ist aber nicht, dass es keine osteopathischen Studien gibt, sondern, dass es angesichts der vielen Indikationen zu wenige gibt. Kurz: Die Situation ist primär gekennzeichnet durch einen Mangel an Studien zur Kinderosteopathie – nicht aber durch einen Mangel an Wirksamkeit.

Osteopathie – Wirkung mehrfach belegt

Der Schritt geht jedoch in die richtige Richtung. Immer mehr Studien sowie Übersichtsarbeiten belegen [4–11]: Osteopathie hilft. Vor allem im Bereich des Bewegungsapparates liefert die Osteopathie positive Ergebnisse. So zum Beispiel bei akuten und chronischen Rückenschmerzen, bei chronischen nicht-krebsbedingten Schmerzen wie auch bei Schmerzen im Rücken während und nach der Schwangerschaft. Eine Studie belegte sogar, dass sich die Osteopathie in Kombination mit der Standardversorgung positiv auf die Schmerzlinderung sowie auf die funktionelle Wiederherstellung von Patienten nach einer Herzoperation auswirkte.

Studien belegen: Auch Nebenwirkungen sind selten

Nach einer osteopathischen Behandlung treten kaum Nebenwirkungen auf. Eine Studie aus 2018 [12] ergab: Bei knapp 2.000 Patienten kam es bei nur 45 Fällen (ca. 2 %) zu Schmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelkater und Übelkeit – zu ernsteren Symptomen aber nicht. Die Forscher folgerten, dass Nebenwirkungen in der Osteopathie seltener vorkommen als bei anderen Verfahren der manuellen Medizin.

Mehr noch: Eine aktuelle Übersichtsarbeit [13] mit rund 4.000 Probanden ergab, dass keine ernsten Nebenwirkungen aufgrund einer osteopathischen Behandlung festzustellen waren und somit die Osteopathie als sicher betrachtet werden kann.

Osteopathie entlastet das Gesundheitssystem

Sie wissen: Krankenkassen erstatten nur auf freiwilliger Basis osteopathische Leistungen ganz oder sogar nur teilweise. Nimmt man als Beispiel die Barmer Ersatzkasse mit ihren 8,7 Millionen Mitgliedern, die 2023 860.000 Euro für die osteopathische Behandlung von Neugeborenen ausgegeben hat, kommt man im Vergleich zu den gesamten Leistungsausgaben gerade mal auf 0,0022 %.

Völlig außen vor sind dabei die Folgekosten. So hat die BKK Advita berechnet, wie hoch die Ausgaben für jedes Mitglied vor und nach einer osteopathischen Behandlung waren. [14] Gab es in den letzten sechs Monaten vor der osteopathischen Behandlung Ausgaben von 875 Euro pro Versicherten, beliefen sich die Zahlungen nach der Behandlung auf 703 Euro – und in diesem Betrag sind die Kosten für die Osteopathie bereits eingerechnet. Die Krankenkasse kommt daher zu dem Schluss, dass sie bei jedem Versicherten, dem sie die Osteopathie bezahlt hat, 20 % an Leistungen eingespart hat.

Unabhängig von den Kosten sollte zudem nicht vergessen werden, dass Eltern, die eine osteopathische Praxis aufsuchen, das Gesundheitssystem nicht weiter überlasten, indem sie lange mit anderen Eltern und kranken Kindern in dem überfüllten Wartezimmer eines Kinderarztes sitzen.


Quellen:

[1] Franke H, Franke JD, Fryer G. Effectiveness of osteopathic manipulative treatment for pediatric conditions: A systematic review. J Bodyw Mov Ther. 2022 Jul;31:113-133. doi: 10.1016/j.jbmt.2022.03.013. Epub 2022 Mar 24. PMID: 35710210.

[2] Franke, H. and G. Prediger, Und die Osteopathie wirkt doch!: Eine Entgegnung zu dem Artikel „Dreimonatskoliken: Alternativmedizin ohne nachgewiesenen Effekt“ von Elke Oberhofer. Osteopathische Medizin, 2023. 24(3): p. 42-44.

[3] Schwerla F, Zimmer M, Göpfert J, Laux P, Langenmair S, Rütz M, Resch KL. Osteopathic treatment of infants with infantile colic/excessive crying: a prospective, multicentric, randomized controlled trial and nested observational trial. BMC Pediatr. 2025 Jan 30;25(1):77. doi: 10.1186/s12887-025-05413-1. PMID: 39885436; PMCID: PMC11783941.

[4] Franke H, Franke JD, Fryer G. Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskelet Disord. 2014 Aug 30;15:286. doi: 10.1186/1471-2474-15-286. PMID: 25175885; PMCID: PMC4159549.

[5] Licciardone, J.C., Brimhall, A.K. & King, L.N. Osteopathic manipulative treatment for low back pain: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. BMC Musculoskelet Disord 6, 43 (2005).

[6] Dal Farra F, Risio RG, Vismara L, Bergna A. Effectiveness of osteopathic interventions in chronic non-specific low back pain: A systematic review and meta-analysis. Complement Ther Med. 2021 Jan;56:102616. doi: 10.1016/j.ctim.2020.102616. Epub 2020 Nov 13. PMID: 33197571.

[7] Attali V, Jacq O, Martin K, Arnulf I, Similowski T. Osteopathic Manipulation of the Sphenopalatine Ganglia Versus Sham Manipulation, in Obstructive Sleep Apnoea Syndrom: A Randomised Controlled Trial. Journal of Clinical Medicine. 2022; 11(1):99.

[8] Franke H, Franke JD, Belz S, Fryer G. Osteopathic manipulative treatment for low back and pelvic girdle pain during and after pregnancy: A systematic review and meta-analysis. J Bodyw Mov Ther. 2017 Oct;21(4):752-762. doi: 10.1016/j.jbmt.2017.05.014. Epub 2017 May 31. PMID: 29037623.

[9] Rehman Y, Ferguson H, Bozek A, Blair J, Allison A, Johnston R. Osteopathic Manual Treatment for Pain Severity, Functional Improvement, and Return to Work in Patients With Chronic Pain. J Am Osteopath Assoc. 2020 Dec 1;120(12):888-906. doi: 10.7556/jaoa.2020.128. PMID: 32946545.

[10] Racca, Vittorio & Bordoni, Bruno & Castiglioni, Paolo & Modica, Maddalena & Ferratini, Maurizio. (2017). Osteopathic Manipulative Treatment Improves Heart Surgery Outcomes: A Randomized Controlled Trial. The Annals of Thoracic Surgery. 104. 10.1016/j.athoracsur.2016.09.110.

[11] Bagagiolo D, Rosa D, Borrelli F. Efficacy and safety of osteopathic manipulative treatment: an overview of systematic reviews. BMJ Open. 2022 Apr 12;12(4):e053468. doi: 10.1136/bmjopen-2021-053468. PMID: 35414546; PMCID: PMC9021775.

[12] Degenhardt BF, Johnson JC, Brooks WJ, Norman L. Characterizing Adverse Events Reported Immediately After Osteopathic Manipulative Treatment. J Am Osteopath Assoc. 2018 Mar 1;118(3):141-149. doi: 10.7556/jaoa.2018.033. PMID: 29480914.

[13] Bagagiolo D, Rosa D, Borrelli F. Efficacy and safety of osteopathic manipulative treatment: an overview of systematic reviews. BMJ Open. 2022 Apr 12;12(4):e053468. doi: 10.1136/bmjopen-2021-053468. PMID: 35414546; PMCID: PMC9021775.

[14] BKK-Zahlen stützen Osteopathie. Ärzte Zeitung, 2017.

Die Schädelmessung – evidenzbasiert und reproduzierbar

Die Skully-Care-App ist eine einfache Möglichkeit, den Grad der Schädeldeformation gültig und verlässlich zu messen. Viele Babys entwickeln in den ersten Monaten einen abgeflachten Kopf. Ohne dass die Eltern es bemerken, kann der Kopf schief wachsen oder sich hinten abflachen.

Die Skully-Care-App hilft, das Ausmaß zu ermitteln und seinen Verlauf zu verfolgen. Der Therapeut macht in der App ein Foto vom Oberkopf des Kindes, auf dem die Ohren und die Nasenspitze zu sehen sind. Den Rest erledigt die App.

Das Messergebnis wird automatisch in einer Grafik dargestellt. Das vermittelt einen Einblick in die weitere Entwicklung des Schädels Ihres Kindes. Auch bietet die App den Vorteil, den Eltern ganz einfach interaktive Übungen zur Verfügung zu stellen.

A.T. STILL – ENTDECKER DER OSTEOPATHIE

1864 musste der amerikanische Landarzt und Missionarssohn A.T. Still mitansehen, wie zwei seiner Kinder qualvoll an Meningitis verstarben. Daraufhin suchte er eine „bessere“ Medizin, die einfach und erfolgreich sein musste. Rasch erkannte er das enorme Potenzial der Hände und entwickelte auf Basis der „Knochensetzer“-Methoden verfeinerte Techniken, die Grundlage der gesamten modernen Manualmedizin werden sollten.

Still praktizierte aus Nächstenliebe. Er verstand den Menschen in seiner Einheit aus Körper, Geist und Seele stets als Teil einer vollkommenen Schöpfung. Er liebte die Natur und erforschte die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion in ihr. Fasziniert von ihrer Fähigkeit zur Selbstordnung, vermutet er, dass „sich alle Heilmittel der Natur in Form einer Apotheke Gottes im Körper befinden.“


„Wir lieben jeden Mann, jede Frau, jedes Kind…“

A.T. Still

Still war überzeugt, dass die Fähigkeit zur Selbstheilung vom Fließen der Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe und „Nervenwasser“) abhängt und dass dieses für die Gesundheit essenzielle Fließen durch anatomische Störungen – er nannte sie Läsionen – behindert werden kann.

BEHANDELN STATT HEILEN


„Ich möchte den Kindern Erleichterung und Ruhe geben, sodass sie das Gesetz der Natur erfüllen und sich von einem Atom zu einem ausgewachsenen Lebewesen entwickeln können.“

A.T. Still

Erkrankungen in den unterversorgten Bereichen sind die Folge. So mahnt er seine Kollegen: „Nicht den Kranken zu heilen ist die Pflicht des Behandlers, sondern einen Teil des ganzen Systems wieder so anzupassen, dass die Lebensflüsse fließen und die ausgetrockneten Felder bewässern können.“ Den Rest erledigt die Natur.

Still war nicht am heroischen Beseitigen von „Pathologien“ interessiert; er wollte der Natur mit manuellen Techniken lediglich einen optimalen Freiraum für ihr mächtiges Wirken  verschaffen. In seinen Worten: „Gesundheit zu finden sollte die Aufgabe des Arztes sein. Krankheit kann jeder finden.“ Da nur die Natur die Fähigkeit zur Heilung besitzt, verstand sich Still nie als „Heiler“, sondern als bescheidener Handwerker mit grenzenlosem Vertrauen in die Natur.

IN GUTEN HÄNDEN

Eine seriöse Osteopathie-Ausbildung dauert sehr lang. Nach meiner jahrelanger Erfahrung mit schulmedizinischer Ausbildung als Sporttherapeut, Physiotherapeut, Manualtherapeut und Heilpraktiker werden in der Ausbildung zum Osteopathen medizinische Grundfächer wie Anatomie und Physiologie ausschließlich unter funktionellen Aspekten in Hinblick auf den Menschen als individuelle Einheit gelehrt. Zugleich wird die Hand als medizinisches Instrument perfektioniert.

Auch wenn es in der Osteopathie keine festen Prinzipien gibt, handeln die meisten Osteopathen nach folgenden Prämissen:

1. Funktion und Struktur beeinflussen sich ununterbrochen gegenseitig.

2. Jeder Mensch bildet eine untrennbare und einzigartige Einheit aus Körper, Geist und Seele, die mehr als nur die Summe seiner Teile ist.

3. Die natürliche Kraft zur Selbstorganisation ist allein für die Heilung verantwortlich. Der Osteopath versucht lediglich optimale  Rahmenbedingungen für diesen natürlichen Heilungsprozess zu schaffen.

Unter diesen Voraussetzungen können Sie sicher sein:

HIER IST IHR KIND IN GUTEN HÄNDEN!

Privatpraxis für Physiotherapie, Osteopathie und Naturheilverfahren Thomas Zienteck - Kinderosteopathie Baby

DIE UNTERSUCHUNG

Kinderosteopathie versteht sich immer im Kontext der gesamten Medizin. Um schwere Erkrankungen auszuschließen, die primär eine schulmedizinische Behandlung erfordern, legen seriöse Osteopathen entsprechend großen Wert auf eine sorgfältige kinderärztliche Untersuchung. Unabhängig davon erfolgt die allgemeine manuelle Untersuchung Ihres Kindes.

Der Osteopath erspürt dabei:

a) strukturelle und funktionelle Disharmonien,

b) sich vom Körper an verborgene Einschränkungen führen zu lassen,

c) das Selbstheilungspotenzial Ihres Kindes.

Bei der Dokumentation werden häufig drei Bereiche unterschieden:

1. Bewegungsapparat (= parietal): Knochen, Bänder, Muskeln, Faszien und die Flüssigkeiten innerhalb dieser Gewebe.

2. Innere Organe (= viszeral): Struktur einzelner Organe und ihre Gleitbewegung gegeneinander, aber auch gegenüber dem Bewegungsapparat.

3. Craniosakrales System: Beweglichkeit von Schädel- und Gesichtsknochen, Gehirnhaut, Liquor, Zentrales Nervensystem. Qualität des Primären Respiratorischen Rhythmus.

BEHANDLUNGSTECHNIKEN UND -ZIELE

Da Funktion und Struktur untrennbar miteinander verbunden sind, kann es vorkommen, dass während der Anwendung einer funktionellen Technik plötzlich strukturelle Veränderungen stattfinden – und umgekehrt. Zudem „antwortet“ der Körper bzw. das Gewebe nicht selten schon während der einfühlsamen manuellen Untersuchung, die in diesem Fall mit der Behandlung verschmilzt.

Körper, Geist und Seele stehen in enger Wechselwirkung miteinander. Somit können bei einer Gewebebefreiung auch emotionale Phänomene auftreten (sog. SER = Somato-Emotional-Release). Sie gehören zum Prozess der Selbstheilung und helfen Ihrem Kind, die neue Situation schneller zu integrieren.

DIE ALLGEMEINE BEHANDLUNG IMMER IM MEDIZINISCHEN KONTEXT

Je kleiner ein Kind ist, umso mehr unterscheidet sich sein Organismus von dem eines Erwachsenen. Tagtäglich entstehen unzählige Verbindungen im Gehirn und im übrigen Nervensystem, die Knochen sind durch Wachstumszonen geprägt, die Schädelnähte sind noch sehr beweglich, das Immunsystem löst sich vom natürlichen mütterlichen Schutz ab, etc.

Die Anpassung an diese unzähligen rasanten Veränderungen erfordert einen hohen Freiheitsgrad innerhalb sämtlicher Organsysteme. Einschränkungen z.B. im Bewegungsapparat, den Organen, im Nervensystem, im Blutkreislauf, oder bei der Verdauung können daher physische bzw. psychische Beschwerden auslösen.

In der osteopathischen Behandlung wird immer versucht, eben diese Einschränkungen mit dem großen Repertoire an sanften manuellen Techniken zu befreien, oder besser gesagt wieder optimal an den Gesamtorganismus anzupassen. Akzeptiert der Organismus diese Anpassung, wird er sie integrieren und die aus der Einschränkung resultierenden Symptome von selbst beseitigen.

INDIKATION UND GRENZEN

Seriöse Osteopathen erheben nicht den Anspruch „Heiler“ zu sein. Mit Optimierung der anatomischen Rahmenbedingungen helfen Sie lediglich, das Potenzial Ihres Kindes zu optimieren. Gerade bei funktionellen oder chronischen Beschwerden kann dies aber besonders wirksam sein. Daher kann eine osteopathische Behandlung unter anderem sinnvoll sein bei:

• Stillproblemen,

• Schiefhals, KISS-Syndrom,

• Unstillbarem Schreien,

• Otitis-Media* (Ohr-Infektionen),

• Verdauungsproblemen, Übelkeit,

• Asthma, Tonsillitis*,

• Allergien,

• Infektanfälligkeit, Bronchitis*, Sinusitis,

• Kopfweh, Erschöpfung, Ängsten,

• Schädeltrauma, Gehirnerschütterung,

• Rückenschmerzen, Skoliose,

• Kieferorthopädischen Problemen,

• Krampfleiden, Zerebraler Lähmung,

• Lernstörungen, Verhaltensproblemen,

• Schulangst, ADS, ADHS

* Wie bei diesen und allen anderen Akuterkrankungen wird Osteopathie hier lediglich als prophylaktische oder begleitende Maßnahme eingesetzt. Gleiches gilt selbstverständlich auch für alle anderen physischen oder psychischen Akuterkrankungen, sowie allen Tumorerkrankungen. Hier wird eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten angestrebt.

OSTEOPATHIE & SCHULMEDIZIN

Erinnern wir uns an Stills Aussage:

„Gesundheit zu finden sollte die Aufgabe des Arztes sein. Krankheit kann jeder finden.“ Nach osteopathischer Auffassung geht es also vorrangig darum, die Gesundheit des Patienten im Vertrauen auf die Kraft der natürlichen Selbstordnung zu aktivieren, damit sie die Krankheit verdrängen kann. Dieser Ansatz zeigt bei funktionellen und chronischen Erkrankungen gute Erfolge.

Schulmediziner sehen ihre Aufgabe eher in der Bekämpfung von Pathologien bzw. Erkrankungen, z.B. durch Medikamente oder Operationen. Dies ist insbesondere in medizinischen Akutfällen (Brüchen, schwere Infektionen, etc.) bzw. bei strukturellen Veränderungen wie etwa dem primären Diabetes das Mittel der Wahl.

Die therapeutische Kunst besteht in der Entscheidung, wann was notwendig ist. Und dazu bedarf es der toleranten Kooperation!

Seriöse Vertreter beider Seiten werden daher immer offen, mit Respekt und vertrauensvoll miteinander umgehen – nicht nur um voneinander lernen und differenziert entscheiden zu können, sondern weil sie dasselbe wollen:

DAS WOHL IHRES KINDES!

Privatpraxis für Physiotherapie, Osteopathie und Naturheilverfahren Thomas Zienteck - Schwangerschaftsbegleitung

Quelle: Jolandos

Praxis Thomas Zienteck - Zertifikat Kinderosteopathie

häufige Fragen und Antworten zur Säuglings- und Kinderosteopathie

Was sollte ich zum Termin mit meinem Baby oder Kind mitbringen?2026-10-03T11:25:19+01:00

Bitte bringen Sie unbedingt das Gelbe Untersuchungsheft (U-Heft), eventuelle Befunde, das Lieblingsspielzeug, gegebenenfalls die Wickeltasche sowie eine vertraute Decke oder Unterlage mit. Das gibt Ihrem Kind von Anfang an ein Gefühl von Sicherheit.

Werden die Kosten für Kinderosteopathie von der Krankenkasse übernommen?2026-10-03T11:22:20+01:00

Da ich Mitglied im Bundesverband Osteopathie e.V. (BVO) ist und die zertifizierte Zusatzqualifikation für Kinderosteopathie besitze, bezuschussen sehr viele gesetzliche Krankenkassen die Behandlungen. Bitte informieren Sie sich vorab bei Ihrer Krankenkasse über die genauen Erstattungsvoraussetzungen.

Wie läuft eine osteopathische Behandlung bei Säuglingen und Kleinkindern ab?2026-10-03T11:21:29+01:00

Wir nehmen uns besonders viel Zeit für eine ruhige Anamnese und Untersuchung. Ihr Baby darf während der Behandlung auf Ihrem Bauch liegen, gestillt oder gefüttert werden. Bei Kleinkindern gestalten wir die Untersuchung spielerisch. Pausen zum Wickeln, Trinken oder Beruhigen sind jederzeit möglich.

Bei welchen Anliegen suchen Eltern die Praxis mit einem Baby auf?2026-10-03T11:20:47+01:00

Häufige Anlässe für einen Besuch sind die Abklärung nach einer schweren, sehr schnellen oder interventionsreichen Geburt (z. B. Kaiserschnitt oder Saugglocke), Bevorzugung einer Kopfseite, Unruhe, Schlafschwierigkeiten sowie Verdauungsbeschwerden wie Säuglingskoliken. Die Osteopathie dient dabei als ergänzende Maßnahme zur kinderärztlichen Betreuung.

Ist Osteopathie für Babys geeignet und sicher?2026-10-03T11:12:29+01:00

Ja, die osteopathische Behandlung von Säuglingen ist vollkommen sanft und sicher. Es werden ausschließlich behutsame, feinfühlige Griffe ohne harten Druck verwendet. Die Behandlung passt sich jederzeit dem Rhythmus und den Bedürfnissen Ihres Babys an.

Wie viele Behandlungstermine sind bei Kindern gewöhnlich notwendig?2026-10-03T11:26:41+01:00

Das ist individuell verschieden und hängt vom Anliegen Ihres Kindes ab. Oft reichen bereits 2 bis 4 Behandlungen aus, um spürbare Veränderungen zu begleiten. Nach jedem Termin besprechen wir gemeinsam den Verlauf und das weitere Vorgehen.

Ab welchem Alter kann mein Baby osteopathisch behandelt werden?2026-10-03T11:28:47+01:00

Eine osteopathische Untersuchung ist ab den ersten Lebenstagen möglich. Der optimale Zeitpunkt hängt vom individuellen Anlass ab:

  • Für einen allgemeinen Check-up: Geht es um eine allgemeine Kontrolle nach der Geburt, ist ein Termin im Alter von etwa 4 bis 6 Wochen (idealerweise kurz nach der U3 beim Kinderarzt) ein sehr guter Zeitpunkt.

  • Bei konkretem Unterstützungsbedarf: Gab es Besonderheiten bei der Geburt (wie Kaiserschnitt, Saugglocke oder Zange) oder zeigen sich bereits in den ersten Tagen Auffälligkeiten – etwa beim Stillen, starkes Unruheverhalten oder Verdauungsspannungen –, kann eine sanfte Begleitung unmittelbar nach der Geburt beginnen.

Die Behandlungsgriffe sind stets vollkommen schmerzfrei, sanft und an die Feinfühligkeit des Neugeborenen angepasst.

Ist Osteopathie für Babys geeignet?2026-10-03T11:04:51+01:00

Osteopathie wird im Allgemeinen als sehr schonend empfunden und ist daher für Babys geeignet. Die Sitzungen erfolgen in einer ruhigen Atmosphäre und orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Kindes. Mittels sanfter osteopathischer Methoden versucht der Therapeut, einen möglichen Behandlungsbedarf zu erspüren, auf diesen einzugehen und den Körper dadurch in seine individuelle Balance zu verhelfen. Die Osteopathie ersetzt jedoch keine kinderärztliche Untersuchung oder Behandlung.

Das U-Heft Ihres Kindes enthält für den Osteopathen relevante Informationen. Bringen Sie es deshalb zum Behandlungstermin mit!

Um die Behandlung möglichst effektiv planen und gestalten zu können, nehmen Sie sich bitte die Zeit, das Anmeldeformular möglichst vollständig auszufüllen.

Weitere Informationen zur Osteopathie bei Säuglingen und Kindern finden Sie hier:

https://www.osteopathie-pleidelsheim.de/kinderosteopathie/

Das Anmeldeformular für Säuglinge und Kinder finden Sie hier:

Als qualifizierter Therapeut bin ich selbstverständlich Mitglied im Bundesverband Osteopathie e.V. – bvo:

Kann eine Behandlung auch während der Schwangerschaft erfolgen?2026-10-03T11:04:31+01:00

Ja, während dieser besonderen Lebensphase kann eine osteopathische Begleitung, neben der Begleitung durch den Gynäkologen (=Frauenarzt) in Anspruch genommen werden. Dabei wird mit sanften osteopathischen Techniken gearbeitet, die auf die jeweilige Situation abgestimmt sind. In manchen Fällen ist es ratsam, vorab mit dem Gynäkologen zu klären, ob eine osteopathische Behandlung möglich ist.

Kinderwunsch- & Schwangerschaftsbetreuung

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