Osteopathie

 

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„Warten bis man krank ist um sich behandeln zu lassen, ist das Gleiche    als zu warten durstig zu sein bevor man einen Brunnen gräbt.“

Chinesisches Sprichwort

Was versteht man unter Osteopathie?

Der Begründer der Osteopathie, Andrew Taylor Still, verstand in seiner Idee die Normalisierung aller Gewebe, die durch ihre komprimierende Krafteinwirkung zu einer "Abweichung in den Knochen" führten.

 Osteopathen arbeiten nach drei Basisprinzipien:

  • Erstens bildet unser Körper eine Einheit, wobei alle Teile aufeinander abgestimmt sind. Das Zusammenspiel dieser Teile ist entscheidend für unsere Gesundheit!
    Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die versucht, das gestörte körperliche Gleichgewicht wieder herzustellen.
    Wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist, hat das Einfluss auf den gesamten Menschen. Allerdings müssen Probleme nicht dort auftreten, wo sie entstanden sind!
    Da unsere Körperbewegungen nur von Muskelketten und nicht von einzelnen Muskeln ausgeführt werden, wird deutlich, dass z.B. ein Problem im Knie sich auf den Nacken auswirken kann, oder dass ein Beckenschiefstand eventuell Kopfschmerzen verursacht.
    So können auch Wirbelgelenke und Rippen durch Blockierungen (sympathische) Nerven von Organen einklemmen und dadurch die entsprechende Organfunktion, zum Beispiel des Herzens, stören.

 

  • Zweitens verfügt unser Körper über ein "eigenes Abwehrsystem"!
    Durch verschiedene Techniken, die vor allem die Durchblutung verbessern, wird der Osteopath versuchen, die Widerstandsfähigkeit des Körpers zu stärken.
    Der Körper ist in kontinuierlichem Bestreben, Toxine zu binden, zu entgiften und auszuscheiden, so dass er selbst bei langer Fehlernährung noch erstaunlich gut funktionieren kann.
    Das Entstehen von Krankheiten ist abhängig von den Abwehrkräften des Organismus und der Stärke der toxischen Einflüsse.
    In all diesen Fällen versucht der Körper, jeglichen Reiz, der Stress oder eine Belastung auslöst, zu verarbeiten. Dazu verfügt unser Körper über Kompensationsmechanismen. Der Körper wird dann aber anfangen, sich anders zu bewegen und abnormale Spannungen aufbauen! Ab einem bestimmten Niveau der Akkumulation von verschiedenen krankhaften Einflüssen ist die Kompensationsfähigkeit und Abwehrkraft des Organismus so weit vermindert, dass sie durch einen erneuten, sogar sehr banalen Auslöser oder Krankheitserreger, z.B. Kältezug, ungewöhnliche Arbeit, Sturz… überwunden werden kann.
    Durch die therapeutische Auflösung verschiedener dieser krankmachenden Einflüsse kann der Organismus erneut genügend Kompensationsmöglichkeiten aufbauen, so dass er imstande ist, sich selbst zu heilen.

 

  • Unser drittes Prinzip ist die "Beweglichkeit". Leben ist Bewegen, Bewegen ist Leben. Bei Krankheit ist oft auch die Beweglichkeit eingeschränkt. Wir meinen hier aber nicht nur die Beweglichkeit von Gelenken und Muskeln, sondern auch von Nerven, Eingeweiden, Sehnen, Bändern usw…
    So kann eine Störung des Magens Einfluss haben auf die Beweglichkeit des Zwerchfells und demzufolge auch auf die Beweglichkeit der Wirbelsäule!

Quelle: DFO