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Kinder-Osteopathie

Vom Wenigen das Geringste, 

vom Kleinsten das Winzigste,

vom Zartesten ein Hauch,

von Nichts nur ein Gedanke –

kann so viel sein, wenn man es in sich hineinzulassen versteht.

Privatpraxis für Physiotherapie, Osteopathie und Naturheilverfahren Thomas Zienteck - Kinderosteopathie

„In diesem Wesen findet Ihr alles repräsentiert,  was Himmel und Erde enthalten,  Verstand,  Materie und Bewegung, vermischt mit der Weisheit des Schöpfers.”

                            A.T. Still

A.T. STILL – ENTDECKER DER OSTEOPATHIE

1864 musste der amerikanische Landarzt und Missionarssohn A.T. Still mitansehen, wie zwei seiner Kinder qualvoll an Meningitis verstarben. Daraufhin suchte er eine „bessere“ Medizin, die einfach und erfolgreich sein musste. Rasch erkannte er das enorme Potenzial der Hände und entwickelte auf Basis der „Knochensetzer“-Methoden verfeinerte Techniken, die Grundlage der gesamten modernen Manualmedizin werden sollten.

Still praktizierte aus Nächstenliebe. Er verstand den Menschen in seiner Einheit aus Körper, Geist und Seele stets als Teil einer vollkommenen Schöpfung. Er liebte die Natur und erforschte die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion in ihr. Fasziniert von ihrer Fähigkeit zur Selbstordnung, vermutet er, dass „sich alle Heilmittel der Natur in Form einer Apotheke Gottes im Körper befinden.“

„Wir lieben jeden Mann, jede Frau, jedes Kind…“

                            A.T. Still

Still war überzeugt, dass die Fähigkeit zur Selbstheilung vom Fließen der Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe und „Nervenwasser“) abhängt und dass dieses für die Gesundheit essenzielle Fließen durch anatomische Störungen – er nannte sie Läsionen – behindert werden kann.

 

BEHANDELN STATT HEILEN

„Ich möchte den Kindern  Erleichterung und Ruhe geben,  sodass sie das Gesetz der Natur erfüllen und sich von einem Atom zu einem ausgewachsenen Lebewesen  entwickeln können.“

                            A.T. Still

Erkrankungen in den unterversorgten Bereichen sind die Folge. So mahnt er seine Kollegen: „Nicht den Kranken zu heilen ist die Pflicht des Behandlers, sondern einen Teil des ganzen Systems wieder so anzupassen, dass die Lebensflüsse fließen und die ausgetrockneten Felder bewässern können.“ Den Rest erledigt die Natur.

Still war nicht am heroischen Beseitigen von „Pathologien“ interessiert; er wollte der Natur mit manuellen Techniken lediglich einen optimalen Freiraum für ihr mächtiges Wirken  verschaffen. In seinen Worten: „Gesundheit zu finden sollte die Aufgabe des Arztes sein. Krankheit kann jeder finden.“ Da nur die Natur die Fähigkeit zur Heilung besitzt, verstand sich Still nie als „Heiler“, sondern als bescheidener Handwerker mit grenzenlosem Vertrauen in die Natur.

 

IN GUTEN HÄNDEN

Eine seriöse Osteopathie-Ausbildung dauert sehr lang. Nach meiner jahrelanger Erfahrung mit schulmedizinischer Ausbildung als Sporttherapeut, Physiotherapeut, Manualtherapeut und Heilpraktiker werden in der Ausbildung zum Osteopathen medizinische Grundfächer wie Anatomie und Physiologie ausschließlich unter funktionellen Aspekten in Hinblick auf den Menschen als individuelle Einheit gelehrt. Zugleich wird die Hand als medizinisches Instrument perfektioniert.

Auch wenn es in der Osteopathie keine festen Prinzipien gibt, handeln die meisten Osteopathen nach folgenden Prämissen:

1. Funktion und Struktur beeinflussen sich ununterbrochen gegenseitig.

2. Jeder Mensch bildet eine untrennbare und einzigartige Einheit aus Körper, Geist und Seele, die mehr als nur die Summe seiner Teile ist.

3. Die natürliche Kraft zur Selbstorganisation ist allein für die Heilung verantwortlich. Der Osteopath versucht lediglich optimale  Rahmenbedingungen für diesen natürlichen Heilungsprozess zu schaffen. 

Unter diesen Voraussetzungen können Sie sicher sein:

HIER IST IHR KIND  IN GUTEN HÄNDEN!

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DIE UNTERSUCHUNG

Kinderosteopathie versteht sich immer im Kontext der gesamten Medizin. Um schwere Erkrankungen auszuschließen, die primär eine schulmedizinische Behandlung erfordern, legen seriöse Osteopathen entsprechend großen Wert auf eine sorgfältige kinderärztliche Untersuchung. Unabhängig davon erfolgt die allgemeine manuelle Untersuchung Ihres Kindes.

Der Osteopath erspürt dabei:

a) strukturelle und funktionelle Disharmonien,

b) sich vom Körper an verborgene Einschränkungen führen zu lassen,

c) das Selbstheilungspotenzial Ihres Kindes.

 

Bei der Dokumentation werden häufig drei Bereiche unterschieden:

1. Bewegungsapparat (= parietal): Knochen, Bänder, Muskeln, Faszien und die Flüssigkeiten innerhalb dieser Gewebe.

2. Innere Organe (= viszeral): Struktur einzelner Organe und ihre Gleitbewegung gegeneinander, aber auch gegenüber dem Bewegungsapparat.

3. Craniosakrales System: Beweglichkeit von Schädel- und Gesichtsknochen, Gehirnhaut, Liquor, Zentrales Nervensystem. Qualität des Primären Respiratorischen Rhythmus.

 

BEHANDLUNGSTECHNIKEN UND -ZIELE

Da Funktion und Struktur untrennbar miteinander verbunden sind, kann es vorkommen, dass während der Anwendung einer funktionellen Technik plötzlich strukturelle Veränderungen stattfinden – und umgekehrt. Zudem „antwortet“ der Körper bzw. das Gewebe nicht selten schon während der einfühlsamen manuellen Untersuchung, die in diesem Fall mit der Behandlung verschmilzt.

Körper, Geist und Seele stehen in enger Wechselwirkung miteinander. Somit können bei einer Gewebebefreiung auch emotionale Phänomene auftreten (sog. SER = Somato-Emotional-Release). Sie gehören zum Prozess der Selbstheilung und helfen Ihrem Kind, die neue Situation schneller zu integrieren.

 

DIE ALLGEMEINE BEHANDLUNG IMMER IM MEDIZINISCHEN KONTEXT

Je kleiner ein Kind ist, umso mehr unterscheidet sich sein Organismus von dem eines Erwachsenen. Tagtäglich entstehen unzählige Verbindungen im Gehirn und im übrigen Nervensystem, die Knochen sind durch Wachstumszonen geprägt, die Schädelnähte sind noch sehr beweglich, das Immunsystem löst sich vom natürlichen mütterlichen Schutz ab, etc.

Die Anpassung an diese unzähligen rasanten Veränderungen erfordert einen hohen Freiheitsgrad innerhalb sämtlicher Organsysteme. Einschränkungen z.B. im Bewegungsapparat, den Organen, im Nervensystem, im Blutkreislauf, oder bei der Verdauung können daher physische bzw. psychische Beschwerden auslösen.

In der osteopathischen Behandlung wird immer versucht, eben diese Einschränkungen mit dem großen Repertoire an sanften manuellen Techniken zu befreien, oder besser gesagt wieder optimal an den Gesamtorganismus anzupassen. Akzeptiert der Organismus diese Anpassung, wird er sie integrieren und die aus der Einschränkung resultierenden Symptome von selbst beseitigen.

 

INDIKATION UND GRENZEN

Seriöse Osteopathen erheben nicht den Anspruch „Heiler“ zu sein. Mit Optimierung der anatomischen Rahmenbedingungen helfen Sie lediglich, das Potenzial Ihres Kindes zu optimieren. Gerade bei funktionellen oder chronischen Beschwerden kann dies aber besonders wirksam sein. Daher wirkt Osteopathie besonders gut bei:

• Stillproblemen,

• Schiefhals, KISS-Syndrom,

• Unstillbarem Schreien,

• Otitis-Media* (Ohr-Infektionen),

• Verdauungsproblemen, Übelkeit,

• Asthma, Tonsillitis*,

• Allergien,

• Infektanfälligkeit, Bronchitis*, Sinusitis,

• Kopfweh, Erschöpfung, Ängsten,

• Schädeltrauma, Gehirnerschütterung,

• Rückenschmerzen, Skoliose,

• Kieferorthopädischen Problemen,

• Krampfleiden, Zerebraler Lähmung,

• Lernstörungen, Verhaltensproblemen,

• Schulangst, ADS, ADHS

* Wie bei diesen und allen anderen Akuterkrankungen wird Osteopathie hier lediglich als prophylaktische oder begleitende Maßnahme eingesetzt. Gleiches gilt selbstverständlich auch für alle anderen physischen oder psychischen Akuterkrankungen, sowie allen Tumorerkrankungen. Hier wird eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten angestrebt.

 

OSTEOPATHIE & SCHULMEDIZIN

Erinnern wir uns an Stills Aussage:

„Gesundheit zu finden sollte die Aufgabe des Arztes sein. Krankheit kann jeder finden.“ Nach osteopathischer Auffassung geht es also vorrangig darum, die Gesundheit des Patienten im Vertrauen auf die Kraft der natürlichen Selbstordnung zu aktivieren, damit sie die Krankheit verdrängen kann. Dieser Ansatz zeigt bei funktionellen und chronischen Erkrankungen gute Erfolge.

Schulmediziner sehen ihre Aufgabe eher in der Bekämpfung von Pathologien bzw. Erkrankungen, z.B. durch Medikamente oder Operationen. Dies ist insbesondere in medizinischen Akutfällen (Brüchen, schwere Infektionen, etc.) bzw. bei strukturellen Veränderungen wie etwa dem primären Diabetes das Mittel der Wahl.

Die therapeutische Kunst besteht in der Entscheidung, wann was notwendig ist. Und dazu bedarf es der toleranten Kooperation!

Seriöse Vertreter beider Seiten werden daher immer offen, mit Respekt und vertrauensvoll miteinander umgehen – nicht nur um voneinander lernen und differenziert entscheiden zu können, sondern weil sie dasselbe wollen:

DAS WOHL IHRES KINDES!

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Quelle: Jolandos

ANAMNESEBOGEN UND ANMELDEFORMULAR:

Den Anamnesebogen füllen Sie bitte am Computer im PDF-Dokument vollständig aus, speichern eine Kopie (Speichern unter…)  und schicken diese per email zurück:

Praxis Thomas Zienteck – Anamnesebogen Kinderosteopathie


Das Anmeldeformular füllen Sie bitte am Computer im PDF-Dokument vollständig aus, drucken es aus und bringen es unterschrieben zum Behandlungstermin mit:

Praxis Thomas Zienteck – Anmeldeformular

 

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